Beginne mit Standfestigkeit: Wackeln, Risse, lose Zapfen oder geleimte Dübel? Prüfe, ob Furnier vorhanden ist und wie dick es ausfällt, denn zu aggressives Schleifen kann unwiederbringlich durchbrechen. Rieche nach Feuchtigkeit, Nikotin oder Schimmel, die auf tiefere Probleme hinweisen. Teste alte Anstriche vorsichtig, nutze bei Verdacht Schnelltests auf Blei, und unterscheide kosmetische Macken von strukturellen Defekten, damit dich keine Überraschungen mitten im Projekt ausbremst.
Eiche mit starkem Gerbstoffanteil verlangt oft sperrende Grundierung, Buche tendiert zum Arbeiten, Kiefer ist weich und nimmt Dellen bereitwillig an. Massivholz verzeiht Korrekturen besser, während furnierte Platten Leichtigkeit bringen, aber Sorgfalt erfordern. Erkenne alte Oberflächen: Schellack reagiert auf Alkohol, Nitro-Lack auf Lösungsmittel, Öl wirkt warm, braucht jedoch Auffrischung. Diese Unterscheidungen bestimmen Schleifstrategie, Haftgrund, Finish und den späteren Pflegeplan für dauerhafte Freude.
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